Unsere Positionen zu aktuellen Themen

Armut ist nicht naturgegeben, sondern entsteht aufgrund unserer politischen und gesellschaftlichen Strukturen. Deshalb setzen wir uns für eine Politik ein, welche Armut verhindert und Betroffenen einen Weg aus der Armut ermöglicht. Wir beziehen öffentlich Stellung zu aktuellen sozialpolitischen Themen.

Für ein soziales Existenzminimum

Wir setzen uns für eine existenzsichernde Sozialhilfe ein, die eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Menschen in Not haben das Recht, Sozialhilfe zu beziehen. Wissenswertes rund um die Sozialhilfe finden Sie auf der Webseite von SKOS oder in unserer Publikation «Leben am Existenzminimum».

Für eine fundierte Armutsberichterstattung

Wissen über Armut ist eine wesentliche Voraussetzung, um gute Angebote zu entwickeln und effektive politische Entscheidungen zu treffen. Für das braucht es eine Sozialberichterstattung – national und kantonal –, die Ursachen und Folgen von Armut analysiert und bestehende Massnahmen evaluiert. Lesen Sie dazu unseren Beitrag in unserem Züriblog oder besuchen Sie das nationale Programm gegen Armut.

Steuerschulden halbieren!

Die meisten unserer Klientinnen und Klienten in der Schuldenberatung haben Steuerschulden. Die verzögerte Rechnungsstellung und die Administration überfordern viele. Deshalb setzen wir uns für einen direkten Abzug der Einkommenssteuer vom Lohn ein. Auch fordern wir, dass die Steuern ins betreibungsrechtliche Existenzminimum eingerechnet werden. In unserem Züriblog haben wir einen interessanten Beitrag zum Thema verfasst. Mehr erfahren Sie auch in der Kampagne «Steuerschulden halbieren».

Familienarmut verhindern

Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein. Deshalb setzen wir uns für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bezahlbare Kinderbetreuung und Familienergänzungsleistungen ein.

Mit Bildung gegen Armut

(Weiter)bildung soll auch für Menschen mit wenig Geld erhältlich sein. Angefangen bei Angeboten zur Stärkung der Grundkompetenzen bis hin zu Nachholbildung. Wir setzen uns für existenzsichernde Stipendien ein, damit auch Menschen mit wenig Geld die Möglichkeit haben, eine Berufsbildung oder ein Studium abzuschliessen. Am Armutsforum 2016 widmen wir uns dem Thema «Mit Bildung gegen Armut».

Wohnungen für Menschen mit wenig Geld

Es braucht bezahlbare Wohnungen für Menschen mit kleinem Budget. Eine gute Wohnsituation ist elementar für ein menschenwürdiges Leben. Durch die Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau und subventionierten Wohnungen, aber auch mit Wohnzuschüssen kommen wir dem Ziel näher. Mehr erfahren Sie in unseren Fachpublikationen zu diesem Thema.